Mittwoch, 21. Mai 2014

Das verflixte Zweite Jahr.

Oder sagt man, das Dritte?
Ich kann im Moment nicht nachdenken, meine Ohren klingeln noch.

Das Trotzalter ist schon was Feines, besonders wenn Kind und Hund sich verbünden und gemeinsam und synchron ihren Gefühlen freien Lauf lassen.

Eine kleine Szene, abgespielt hat sich das Ganze heute Nachmittag.

Mia komm, wir müssen dir andere Socken anziehen.
Nein.
Komm mit, die sind schmutzig.
Ich kann nicht laufen.
Doch, komm.
Ich kann niiiiiiicht laufen.
-Ich nehme sie hoch, setze sie auf die Wickelkommode und ziehe ihre Socken aus.
Nein, keine neuen Socken!
-Ich wähle die mit Schneewittchen aus.
Nein, nicht diese.
Ok, welche magst du dann?!
Mama nicht mit mir reden!
Ok...
Mama nicht reden!!!!
-der Hund wird langsam unruhig und schaut mich vorwurfsvoll an.
Ich nehme die Socken mit Rapunzel drauf.
Neeeeein!!!Nicht Punzel!!!
-Nun stimmt der Hund mit ein und jault solidarisch einmal auf.
Doch Mia, wir ziehen die jetzt an.
Mama nicht reden!!!
Unter Heulen, Jaulen und Zappeln versuche ich, ihr die Socken anzuziehen.
Endlich schaffe ich es und will sie umarmen und von der Wickelkommode heben.
Mama nicht anfassen!!!
-Ich hebe sie herunter und setze sie ab.
Mama in Arm nehmen!!!
Hä?Du hast doch gesagt ich soll dich nicht anfassen?!
Mama nicht in Arm nehmen!
Heul...Jaul...Heul.

Meine Armen Ohren.

Ende der Geschichte?!
Sissi (unser Hundemädchen) stupst sie an, sie guckt sie an, streichelt ihr über den Kopf und sagt:
Schau!Punzelsocken hab ich!


Was freu ich mich auf die Pubertät :) 







Montag, 19. Mai 2014

Die Pintessin mit dem Baggerführerschein

Es war einmal, ein kleines Mädchen.
Das lebte in ihrer rosaroten Puderzuckerwelt, wo Einhörner auf Regenbögen hinunterrutschten und Prinzessinnen allein durch ihren Gesang und dem Glauben an die Macht der Liebe, die Welt retten konnten.
Und dann wurde sie eingeschult.
Die Einhörner verschwanden, doch die Disneysongs murmelte sie stets weiterhin leise vor sich hin.
Dann lernte sie, was das Leben bedeutet.
Das Leben in einer Welt, in der es kein glücklich und zufrieden bis ans Ende ihrer Tage gibt.
In unserer Welt.
Doch die Magie im Herzen ist nie verblasst.
Dann wurde sie Mutter.
Schnell her mit dem Hello Kitty, Rosa Glitzerkram, Kleidchen mit Tamtam und allem, was man so erwartet und was die Industrie hergibt, wenn man meint, dem Klischee der Mädchenmama entsprechen zu müssen.
Doch die Zeit und die Erfahrung haben mich auf andere Wege geleitet.Ich bin die, die ihrem Mädchen einen Kaputzenpulli und coole Jeans zu dem Arielleshirt und bequeme Schuhe anzieht, damit wir gemeinsam im Wald toben können.
Kleidchen gab es hier lange keine, bis sie von selbst sagte: "Mia auch Kleid.Mia wie Mama Kleid".
Genauso schade finde ich es, wenn man total allergisch auf Disney reagiert.
Meine Generation, die, die noch die alten Filme kennt, kennt Disney als etwas, das Werte vermittelt, fern ab von den Merchandising Produkten, auf die manche es gerne reduzieren und von denen unsere Kinder überflutet werden.Die Mischung macht's!

Mein letzter bewusster Disneyfilm in meiner späten Kindheit war Mulan.
Die Geschichte um ein tapferes Mädchen, das Mut beweist, für ihre Familie und Werte kämpft und keinen Funken Tussi in sich trägt.
Bambi lief während des 2.Weltkrieges in den Kinos, um die Menschen zu trösten.Mehr muss ich doch wohl nicht dazu sagen?
Heute bin ich stolz, meine Tochter ihren eigenen Weg finden zu lassen.
Sie entscheidet selbst, wofür sie sich interessiert und womit sie spielt.

Hier gibt es nicht nur den pädagogisch wertvollen Kram, nicht nur Glitzer und Kommerz, 
kein Pressen in Genderrollen oder Erwartungen.
Cinderella lenkt hier den Bagger, der gemeinsam gesammelte Kieselsteine transportiert und schon einige Jährchen auf dem Buckel hat, da er schon dem Papa gehörte.
Lasst euch nicht in Rollen pressen, versteift euch nicht, seid glücklich über die Wahl, selbst entscheiden zu dürfen.
Ob es nun der Junge ist, der Mamas Nagellack probieren will, oder das Mädchen, das die Barbie links liegen lässt, um mit dem Papa, ihrem Spielzeug-Akkuschrauber und Holzresten etwas bauen mag.
Was aus unserem Mädchen geworden ist, vom Anfang meines Textes?
Sie ist glücklich, zumindest kurz dem Erwachsensein und der ganzen Verantwortung entfliehen zu können, nochmal Kind sein zu dürfen und sich coole Arielle Socken in ihrer Größe kaufen zu können, da es diese früher nicht gab.







Glossybox Festival Edition im Mai 2014

Es ist Mai, es ist ein sonniger Montag und was kann einem den morgen mehr versüßen, als die aktuelle Ausgabe der Glossybox?
Im Mai überrascht uns Glossybox mit einem ganz besonderem Thema und eröffnet mit der Festival Edition die Open Air Saison...doch seht selbst!


20% auf alles bei The BodyShop/5€ Code J.Cat Beauty
Kompletter Inhalt der Mai GlossyBox:




Ich muss zugeben, auf den Ersten Blick sprechen mich sofort alle in der Festival Edition enthaltenen Produkte an, was leider nicht in jeder Box der Fall ist...
In dieser Box sind sogar 4 von 5 Originalprodukte enthalten und auf diese möchte ich nun näher eingehen.

Postquam "Regenerierende Abschminktücher", 24Stück, 10€

Huch...10€ für Abschminktücher?Ich bin ein sehr großer Fan von Abschminktüchern und benutze seit Jahren welche, doch ist mir der Preis ehrlich gesagt zu hoch dafür, besonders weil meine bebe Tücher sich seit Jahren bewähren.
Sie riechen schon mal sehr gut, nach Sommer und ein Produkt, mit dem man tatsächlich etwas anfangen kann ist immer noch besser, als die 23.Antifaltencreme, oder?!

Ohropax Ohrstöpsel in Pink
Find ich klasse, passt zum Thema und sind nützlich.Besonders wenn wieder eine dieser Nächte ist, in denen ICH schnarche und mein armer Mann eh schon immer zu Ohrenstöpsel deswegen greifen muss!


Anatomicals "Sud the Lot of You, Get Lost Grime Body Cleanser", 250ml- 4€

Frisch, frech und mit englischem Charme ommt der Bodycleanser der Kultmarke Anatomicals daher.
Die einzigartige , parabenfreie Zusammenstellung von Papaya, Mango und Aloe Vera verleiht ihrer Haut ein angenehm sauberes Gefühl.
Ein Must-Have für den kommenden Sommer!

Erstmal...solche Namen verwirren mich total, zumindest verwirrt der Geruch jedoch nicht und jede einzelene, fruchtige Nuance ist zu erkennen.
Wird auf jeden Fall sogleich in die Dusche gestelllt!

René Furterer Paris "Naturia Trockenshampoo/Frisurenauffrischer" 75ml, 8,50€
Verspricht eine Tiefenreinigung in nur 3 Minuten- ganz ohne Wasser.
Aus etwa 30cm Entfernung auf das Haar sprühen, mit einem Handtuch frottieren und anschließend ausbürsten.
Ich leide unter wirklich sehr, sehr schnell fettendem Haar und benutze selbst Trockenshampoos oder auch mal Babypuder (Geheimtipp von mir!!!) und freue mich sehr über dieses Produkt!
Habe es vorhin schon ausprobiert und bin begeistert.Ansatz wird fluffig, es riecht nicht aufdringlich und hinterlässt keine Staubschicht.


The Body Shop "Vitamin E Nourishing Night Cream" 50ml, 17€
(in der Glossybox sind 15ml dabei)
Nachtcreme, die intensive Feuchtigkeit spenden und die Regeneration mit Vitamin E, Panthenol und Weizenkeimöl unterstützen soll.
Sie riecht schon mal himmlisch, mal gucken ob man das von der Wirkung auch behaupten kann.

J.Cat Beauty "Flying Solo Eyeshadow in Half Naked" 2,5g-4,95€
Echt niedlich, mit integriertem Applikator und Spiegel, in einem wundervollen Goldton.
Ich habe beschlossen, den Lidschatten zu verschenken, ich benutze ja nur meine Mac Lidschatten und habe ihn deswegen noch versiegelt gelassen.
Dekorative Produkte in der Glossybox finde ich allerdings immer richtig toll!


Meine Meinung zur Festivaledition der Glossybox:
Das Thema wurde perfekt umgesetzt, ich kann wirklich alle Produkte gebrauchen und wer Überraschungen liebt, wird von der diesmonatigen Glossybox keineswegs enttäuscht!



Donnerstag, 15. Mai 2014

Vom Heimweh.

Oder vielleicht auch-
Hi.
Ein einfaches Hi, ich bin auch noch da.
Das ist schon so eine Sache mit der Bequemlichkeit.
Es ist einfacher, geht schneller, beschränkt sich auf das Wesentliche und der Austausch ist persönlicher, sowie unkomplizierter.
Und in meinem Fall erreiche ich über 16.000 Menschen auf diese Weise.
Doch ist dieser Blog immer noch meine kleine Heimat.
Hier hat alles angefangen und hier ist alles gespeichert.
Ich habe Heimweh.
Heimweh nach Worten, die ich für mich schreibe, ohne Filter und mich freue, wenn sie vielleicht noch andere berühren, sie sich in ihnen wieder erkennen oder inspirieren.
Heimweh nach meiner Nagellackliste, so kindisch sie auch sein mag, aber damals war das alles noch in den Kinderschuhen und die Ausmaße heute...unglaublich.
Instagram.
Fluch und Segen zugleich.
Ich denke, es bedarf nicht vieler Worte, die meisten kennen mich von dort und ich ich glaube die wenigsten noch von hier und dann erst von dort und wissen alle, was ich sagen möchte und was dort seit einigen Wochen statt findet.
Versteht man mich?!
Es ist gerade etwas fremd alles, fremd und doch fühlt es sich vertraut an.
Ich bin zurück und habe einiges dabei.
Worte, die aufgeschrieben werden möchten und Erinnerungen, die festgehalten werden müssen.
Bis bald.
Ines.