Dienstag, 29. Mai 2012

Vorbereitungen...die Basics





So ein Baby braucht natürlich auch einiges.
Wie viel man braucht,was man alles braucht, wie viele Möglichkeiten es gibt und was man überhaupt beachten bzw.wissen muss...puh!

Manche Erstausstattungslisten haben mich ganz schön überfordert,ebenso das Angebot in den Babyfachgeschäften, diversen Onlineshops und Katalogen.
Manche gut gemeinte Ratschläge haben mich auch nicht wirklich weitergebracht.

Doch ich habe mich tapfer durchgekämpft (wenn auch mit einigem Kopfzerbrechen) und heute kann ich sagen,dass ich gar nicht so schlecht in der Vorbereitung gewesen bin ;-)


Um mir die lange Zeit des Wartens zu versüßen,habe ich wirklich früh angefangen,für dich einzukaufen,
was sogar viele Vorteile hatte.
Zum Einen kann man Preise und Testurteile vergleichen, (was bei Kinderwägen z.B. durchaus von Vorteil sein kann,vor allem,da die meisten begehrten Modelle eine gewisse Lieferzeit benötigen),
Im Vergleich zum letzten Trimester geht es einem wirklich prima.
(Ich sage nur Schnappatmung,Rückenschmerzen und Pipiproblemchen)
Wenn man nach und nach seine Liste abhakt,ist der Schock an der Kasse auch nicht ganz soooo groß,sobald die 0er vor dem Komma mehr und mehr werden.
Dann wäre da noch etwas,das wurde mir erst nach der Geburt bewusst.
Beinahe vier Wochen danach litt ich unter so starken Schmerzen,dass eine längere Autofahrt,
geschweige denn,eine Einkaufstour undenkbar gewesen wäre.
Ich bin zudem ein Mensch,der versucht auf alles so gut es geht vorbereitet zu sein.
Manchmal mache ich mich vielleicht zu sehr verrückt mit meinem Drang, alles perfekt machen zu wollen,
aber die richtige Vorbereitung ist meiner Meinung nach alles ;-)

Und es macht doch einfach unendlich viel Spaß,weil es das alles ein Stückchen weit realer werden lässt.

Hier meine kleine Liste an Dingen,die ein kleines Menschlein braucht und die es für seine Eltern auch ein wenig einfacher machen:

Basics

•Maxi Cosi
(Um während der Fahrt waghalsige Kopf-Umdrehaktionen zu vermeiden,weil man nur schnell schauen mag,was los ist,warum das Baby schreit (Schnuller verloren?Mützchen in die Augen gerutscht?Blendet die Sonne etwa?), haben wir an der Kopfstütze der Rückbank einen speziellen Spiegel angebracht.Ein kurzer Blick in den Rückspiegel genügt und man weiß Bescheid!

•Kinderwagen
Dieses Thema ist so weitläufig,da es genauso viele Modelle und Variationen,wie es auch Ansprüche der Eltern an den Kinderwagen gibt.
Einfach in ein Babyfachgeschäft in der Nähe fahren,sich durch das Meer der Möglichkeiten wühlen und testen,testen,testen.
Man darf sogar,sobald man das ein oder andere Modell ins Auge gefasst hat,den Wagen mit nach draußen nehmen um zu testen,ob das zukünftige Gefährt des Babys auch ins eigene Gefährt hineinpasst.
Wir hatten uns für einen Kombikinderwagen entschieden.
Zu Beginn ist der kleine Passagier in der Babyschale und sobald er selbstständig sitzen
und die Welt um sich herum bestaunen kann,baut man ihn dann zum Buggy um.
Mir persönlich war es auch wichtig,den Kinderwagen schnell auf und zu klappen zu können,
sowie ein geringes Eigengewicht.
Meinem Mann waren zudem Stabilität und Verarbeitung ein grosses Kriterium.
Genauso sollte der Kinderwagen nicht nur für ebene Straßen,sondern auch für Wald und Wiesen (ansatzweise) gedacht sein.
Also einfach mal durchprobieren ;-)
Und lieber nicht an einem Samstag Vormittag...

Wir hatten uns übrigens für den Quinny Speedi in der Farbe Fudge entschieden und da ich wusste,dass ab Juli meist viele Modelle reduziert werden (um Platz für die Winterkollektionen zu schaffen) gab es ihn 250€ günstiger.

•Wickelkommode bzw.ein Wickelaufsatz für die Badewanne mit integrierter Babybadewanne

•Heizstrahler (am Besten mit Abschaltautomatik,da man gerne mal vergisst,ihn abzuschalten)

Gaaaanz wichtig,damit sich das Kleine beim Wickeln und Baden auch richtig wohlfühlt,vor allem nachts und bei Winterbabys unverzichtbar!

•Windeleimer
Das ist auch eine Wissenschaft für sich...
Normaler Eimer mit Deckel?Kasettensystem?Normale Müllbeutel?
Wir haben uns für den Diaper Champ entschieden und sind bis heute sehr zufrieden damit.
Er funktioniert mit normalen Müllbeuteln und einer Art "Zaubertrick"
Man legt die Windel in den Eimer,"kippt" ihn mit Hilfe eines Griffs einmal um und Schwupp ist die Windel weg!Das Tolle dabei ist ja,dass einem niemals der Mief entgegen steigen kann!
So süß Babys sind,so fest können die Windeln auch duften *zwinker*

•Stubenwagen,Wiege oder auch Federwiege

Ich habe eine wunderschöne,alte Wiege vererbt bekommen und mit einem neuen Nestchen und Himmel aufgewertet.
Tagsüber bestens geeignet für Schläfchen,zum Beruhigen (sie hat Rollen) Spielen (einfach ein Mobile oben anbringen) und natürlich um das Baby überallhin mitzunehmen.

Wo wir schon zu dem nächsten Punkt kommen...mit zwei Monaten etwa,
möchten Babys etwas sehen,die Welt um sich herum entdecken und bloß nicht mehr alleine in der Wiege sein.
Doch was ist mit dem Haushalt?Kochen?Duschen?Make-up?Haare?

Eine Möglichkeit ist natürlich das Tragetuch oder,wenn man sich damit wohler fühlt-eine Babytrage.
Die andere Möglichkeit ist eine
•Babywippe.
Und die ist wirklich Gold wert.
Sie steht bei mir wahlweise im Bad,auf der Terrasse,in der Küche oder neben dem Esszimmertisch, das Mäuschen kann uns somit immer sehen,nebenbei spielen,wippen und einfach bei uns sein.
Zum späteren Brei füttern auch bestens geeignet!

•BabyBett
 (am Besten höhenverstellbar,mit herausnehmbaren Sprossen und Umbaumöglichkeit zum Juniorbett,sonst müsste man nach einem Weilchen ein größeres Bett kaufen)

Steht bei uns im Schlafzimmer,später einmal in ihrem eigenen Zimmer
Der Versuch, die Kleine in der ersten Nacht daheim darin schlafen zu lassen,scheiterte kläglich.
Das winzige Mäuschen wirkte darin komplett verloren...
In unserem Krankenhaus schliefen die Babys im Babybay,wovon ich absolut begeistert war
und mich fragte,wieso ich davon noch nie etwas gehört habe?
Stand auf keiner Liste und war hier die Rettung,da ihr das Kinderbett wie gesagt, unsagbar groß vorkam
 und ich nachts nur unter Schmerzen,dank skurriler Stillkissen-/Deckenkonstruktionen mit ihr im Arm schlief.

Also besorgten wir ein
•Beistellbettchen,das ganz nah an meiner Bettseite stand.
Das Schlafen darin funktionierte wirklich prima,
jede von uns hatte ihren eigenen Schlafbereich und wir waren uns trotzdem nah.
Leider wurde das Beistellbett mit drei Monaten zu klein,doch wir bauten einfach die eine Seite des Kinderbettchens ab,schoben es ganz dicht an meine Bettseite und ein langes Stillkissen dient nun als Rausfallschutz bzw.Landebahn,wenn sie in meine Richtung kugelt 

•Babykleiderschrank
Ich habe für die ganzen süßen kleinen Babyklamotten einen extra Schrank bei Ikea besorgt (Kinderabteilung) um einfach einen besonderen Platz für alle ihre Kleidungsstücke,Decken,Handtücher,Spielsachen usw.zu haben.
Einen Platz für sie allein.

Was so ein kleines Menschlein zum Anziehen,Füttern,Spielen und zur Pflege benötigt,folgt im zweiten Teil.








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